Archive for April, 2008

Apr 21 2008

Cantus Amabilis in Abtenau

Published by wastl under Freizeit

Am Sonntag haben wir endlich die (letzte) Gelegenheit genutzt, unseren Kollegen Georg und Szaby endlich bei einem Ihrer Konzerte zu lauschen. Eine sehr nette Veranstaltung, schöne abwechslungsreiche Lieder (erst geistlich in der Kirche, dann weltlicher im Pfarrsaal). Und hier ist ein Photo:

cantus_amabilis-1.jpg

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Apr 20 2008

Frühling

Published by wastl under Allgemein

Jede Jahreszeit ist irgendwie schön, aber den Frühling finde ich fast am schönsten: auf den Bergen noch der Schnee (siehe Tennengebirge, Watzmannkar, Hoher Göll), und bei uns im “Meran des Nordens” blüht und sprießt schon alles. Hier habt Ihr ein paar Frühlingseindrücke vom Wochenende:

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Apr 13 2008

Von (J)obstlern und anderen Schnäpsen

Published by wastl under Fotografieren, Freizeit

Nach dem großen Freitagsabenteuer gab es dieses Wochenende ein weiteres Highlight: Schnapsbrennen bei Familie Jobst am Chiemsee (natürlich alles legal!). Viel kann ich dazu gar nicht erzählen (außer daß so eine kleine Brennerei etwas beeindruckendes ist und frisch gebrannter Schnaps etwas besonderes ist), aber die Bilder sprechen für sich.

Insgesamt für die Brenner eine aufwändige G’schicht: jeden Tag von 8 Uhr morgens bis 8 Uhr abends die Brennanlege mit Holz beheizen, ständig danebenstehen und den Druck kontrollieren, einen der ca. 20 Hebel bedienen, Vorlauf und Nachlauf kontrollieren, Maische nachfüllen, …

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Apr 11 2008

Von Überschreitungen und Verirrungen im Tennengebirge

Published by wastl under Berge, Freizeit, Skitour

Nach der Proposal-Schreiberei bis Anfang der Woche haben Dietmar und ich uns von Georg zu einer Tennengebirgsüberschreitung breitschlagen lassen und einen spontanen Kurzurlaub genommen. Das Wetter war gut angesagt (letzter Tag des Föns) und so haben wir uns in der früh um 7 aufgemacht, von Werfenweng aus per Ski nach Scheffau zu wandern.:-)

Bis zur Tauernscharte hinauf in strahlendem Sonnenschein haben wir dort die erste Brotzeit gemacht und noch mit anderen gewitzelt (”Ihr macht die Überschreitung? Wir holen Euch nicht da raus…”). Auf dem Hochpleateau hat sich der warme Fön jedoch schnell zu einem ausgewachsenen Sturm entwickelt. Der Kampf zwischen Fönsturm und Wetterumschwung aus dem Westen hat dann auch zu fantastischen Wetterbildern geführt (siehe einige der Fotos). Nachdem der Sturm dann eher zum Orkan wurde (teilweise mußten wir uns mit beiden Stöcken auf einer Seite abstützen um nicht umgeweht zu werden) war dann leider Schluß mit Fotografieren - die Kamera will auch beschützt werden. So bleiben die Natureindrücke nur noch uns dreien, denn außer uns war wohl seit einer Woche dort niemand mehr unterwegs.

Als wäre der Sturm nicht genug, begrüßt uns Georg am lange angestrebten Gipfel mit “Berg heil, leider stehen wir auf dem falschen Gipfel - wir sollten eigentlich dort drüben sein!” - statt auf dem Scheiblingkogel waren wir viel zu weit im Osten auf dem Bleikogel gelandet. Luftlinie sind das vielleicht 5 km, aber dazwischen liegt ein fast unüberquerbares Dolinenfeld und sehr viele Höhenmeter.

So haben wir also die Felle abgezogen, sind auf das Plateau hinabgefahren, haben die Dolinen umwandert und sind bei inzwischen noch stärker werdendem Wind wieder auf den Scheiblingkogel aufgestiegen. Spuren gab es weit und breit keine, so daß wir uns am Grat gehalten haben. Insgesamt hat uns der kleine Umweg etwa 4 Stunden gekostet. Nachdem bei dem Wind an eine weitere Brotzeit nicht zu denken war, sind wir direkt vom Scheiblingkogel in die “Schwer” hineingefahren und haben dann hinter einem großen Felsen den letzten Tee (und den ersten Schnaps) zu uns genommen und kurz zu Hause Bescheid gegeben (es war mittlerweile wohl gegen 17 Uhr, nicht das jemand den Hubschrauber schickt…). Die weitere Abfahrt hat für den langen Marsch entschädigt: seit einer Woche keine Spur mehr, die ganze Abfahrt unberührt im angenehmen Schnee. Nur die Kraft hat uns leider etwas gefehlt um die “eleganten” Schwünge hinzubekommen.:-)

Nach etwas mehr als 10h Marsch, wohl um die 40km (schwer zu schätzen), und mehreren 1000 Höhenmetern sind wir schließlich beim Auto in der Oberscheffau angekommen. Erschöpft - aber glücklich. Da hat sogar das Ottakringer Bier dann geschmeckt.:-)

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