Mai
12
2008
Eine Woche nach der letzten Skitour der Saison ging es am Pfingstmontag nun zur ersten Bergtour des Sommers! Nachdem oben noch einiges an Schnee liegt, und als “Auftakt” für die Kinder, haben wir uns zunächst zum Grünstein aufgemacht. Der Grünstein ist ein kleiner dem Watzmann (Fotos von der letzten Tour ins Watzmannkar) unmittelbar vorgelagerter Berg oberhalb des Königsees und der Schönau. Für Familien ein tolles Ausflugziel (mit bewirtschafteter Hütte oben). Nachdem wir alle noch viel Kraft übrig hatten sind wir dann den längeren Weg über das Schappach-Tal im Nationalpark abgestiegen.
Mai
10
2008
Zu diesem Pfingstwochenende gibt es gleich zwei Beiträge. Zunächst (Freitag auf Samstag) haben wir eine Freundin in Passau besucht - bei diesem sonnigen Wetter eine wirklich sehr schöne Stadt (”bayrisches Venedig”). Hier sind ein paar Bilder:
Mai
04
2008
Sonntag war schon wieder Abreisetag, deshalb stand wieder eine etwas kürzere Tour auf dem Programm: auf die Köllkuppe - auf italienisch “Cima Marmotta”, was übersetzt den viel netteren Namen “Mankeispitze” ergibt. Im Gegensatz zu den vorherigen Tagen war der Anstieg zur Mankeispitze fast über die gesamte Strecke etwas steiler.

Leider war am Sonntag das Wetter nicht mehr ganz so schön wie an den Tagen zuvor, deshalb mußten wir einen großen Teil der Strecke mit Harscheisen gehen. Aber die vielen Wolken hatten auch ihr gutes: um so spektakulärer sind die Bilder geworden.
Mai
03
2008
Samstag stand eigentlich die Umrundung der Veneziaspitzen auf dem Programm. Nachdem uns die traumhafte Abfahrt vom Monte Cevedale über den Zufallsferner so gefallen hat, haben wir uns jedoch spontan umentschieden und sind stattdessen zur vorderen Zufallspitze gestiegen, weil dort die Gletscherabfahrt so gelockt hat - diesmal “eine Etage höher” über den Fürkeleferner.

Belohnt wurden wir durch eine grandiose Abfahrt (wieder über Fürkele- und dann Zufallferner), zunächst durch Pulver, dann durch ein kurzes Bruchharsch-Stück, und schließlich lang und großartig durch den von der Mittagssonne aufgefirnten Schnee bis zur Zufallhütte. Und trotz der vielen anderen Tourengeher gab es in dem weitläufigen Gebiert für uns immer wieder genügend unverspurte Abfahrten!
Mai
02
2008
Am Tag 2 der Zufallstourentage stand der mit 3769m höchste Skigipfel der Region (angeblich auch der höchste Skigipfel der Ostalpen) auf dem Programm: der Monte Cevedale, knapp jenseits Südtirols Grenzen (deswegen nur mit italienischem Namen). Für den Aufstieg wählten wir den langen Anstieg über den “Langen Ferner”.

Nach einem sehr langen Anstieg erreichten wir gegen Mittag das “Rifugio Casati” auf etwa 3250m Höhe - dort gab es dann unsere Mittagspause bei Sonnenschein auf der Terasse. Nach einer Stunde ging es von dort aus weiter in Richtung Gipfel, in teilweise eisigem Wind, zunächst über eine relativ flache Gletscherfläche und dann die letzten 200-300 Höhenmeter sehr steil und teilweise über Blankeis die Flanke zum Sattel zwischen Zufallspitzen und Monte Cevedale hinauf, und schließlich am Grat entlang zum Gipfel. Ein anstrengendes, aber lohnenswertes Abenteuer (auf einem so hohen Berg bin ich soweit ich mich entsinnen kann vorher noch nicht gestanden
).