Okt
19
2008
Herbst ist Wandersaison, und nachdem meine Familie letzte Woche schon so heldenhaft die Lattengebirgsüberschreitung bewältigt hat haben wir uns für heute den höchsten Berg der Chiemgauer Alpen, das Sonntagshorn, vorgenommen. Das Sonntagshorn liegt an dem Punkt an dem mehrere Regionen zusammentreffen, nämlich Chiemgau im Norden, Rupertigau/Berchtesgadener Land im Osten und Pinzgau im Süden, und ist ein weiterer der Berge meiner Jugend (man sieht es vom Hof meiner Eltern aus). Nachdem es schon recht kalt ist, wählten wir den sonnigen Aufstieg von Süden her aus dem schönen Heutal oberhalb von Unken, von uns etwa 25 Minuten. Über die Hochalm geht es in 3h (plus Pause) zum Gipfel, von dem aus es eine fantastische Aussicht gibt. Danach zurück zur Hochalm zur Brotzeit bei Musik und Sonnenschein, und danach den restlichen Abstieg - ein schöner sonniger Herbsttag. Und mit 1961m der bisher höchste allein geschaffte Gipfel meiner Kinder.:-)
Sep
11
2008
Venedig, Teil 2. Gestern war das Social Event der ReasoningWeb Summer School, und Massimo hat die Gelegenheit genutzt uns zu den weniger bekannten aber ebenso beeindruckenden Teilen von Venedig zu führen: zunächst Burano und dann Torcello.

Burano ist eine Insel außerhalb von Venedig die sich durch die in vielen verschiedenen Farben gemalten Häuser auszeichnet. Laut Massimo liegt das daran daß die Gemeine irgendwann beschlossen hat, die Ortschaft zu renovieren und deswegen allen Bürgern die Farben für ihre Häuser kostenfrei zur Verfügung gestellt hat. Die Bürger wollten aber natürlich keine weißen oder grauen Fassaden wie in Venedig, sondern möglichst viele verschiedene.

Auf Burano haben wir auch einen weiteren fantastischen Sonnenuntergang genossen. Ein weiteres Merkmal von Burano ist außerdem der außerordentlich schiefe Kirchturm - im folgenden Foto mit Mond im Hintergrund (daß er schief ist sieht man da nicht …):

Danach sind wir nach Torcello gefahren, dem Ursprung Venedigs. Massimo zufolge war Torcello ein beliebter Ausflugsort der nahe am Festland gelegenen römischen Stadt Altinum. Nachdem die Barbaren kamen, haben sich die Bewohner der Stadt auf die Insel zurückgezogen (weil die Barbaren nicht schwimmen konnten
) und dort eine blühende Stadt aufgebaut. Im 10. Jh lebten dort wohl 20.000 Leute. Nachdem die Lagune zu dieser Zeit immer mehr versumpfte war die Stadt allerdings Malaria-geplagt und wurde dann irgendwann zu Gunsten Venedigs aufgegeben. Heute gibt es dort neben einer uralten Kathedrale nicht mehr viel. Aber ein sehr berühmtes Restaurant, in dem wir ein fantastisches Abendessen geniesen konnten:

Jul
06
2008
Der Sommer ist schön, und so hatte mein Bruder zum Nachfeiern seines Geburtstags zusammen mit Steffen auf eine Hütte eingeladen - mit Sau am Grill und Kälbern auf den (Alm-)Wiesen. Eins der Kälber wollte ich Euch nicht vorenthalten:

Und dann wär’ da natürlich noch die Sau:

Fehlt nur noch ein ordentliches Bier:

Mit anderen Worten: ein zünftiges bayrisches Wochenende.:-)
Apr
20
2008
Jede Jahreszeit ist irgendwie schön, aber den Frühling finde ich fast am schönsten: auf den Bergen noch der Schnee (siehe Tennengebirge, Watzmannkar, Hoher Göll), und bei uns im “Meran des Nordens” blüht und sprießt schon alles. Hier habt Ihr ein paar Frühlingseindrücke vom Wochenende:
Feb
17
2008
Mal ein Wochenende ohne Skitour gabs auch mal die Gelegenheit das alltägliche Leben zu fotografieren. Bei einem Spaziergang durch die Stadt am Samstag Vormittag ist mir ein sehr nettes Bild des Reichenhaller Rathausplatzes gelungen, im Hintergrund der Staufen mit einer Wolkenkappe - eine sehr gelungene Komposition. Am Nachmittag dann ein Spaziergang an der Saalach; vom “Nonner Steg” aus kann man stundenlang dem Fluß zuschauen. Und am Abend dann Geburtstagsfeier von meiner Schwester Bella/Isabel/Isi in München (im “Eat the Rich” - nette mexikanisch angehauchte In-Kneipe an der Ecke Heßstraße/Schleißheimer Straße). Der Sonntag dient dann dem Ausschlafen und der Familie.:-)